Das Portfolio Management hat sich im Laufe der Jahre stark verändert. Während es zu Beginn einen Input für die jährliche Budgetierung darstellte, sieht man heutzutage immer mehr agile Portfolio Management Ansätze, die sich im Wesentlichen darin unterscheiden, dass man die Stufe Budget überspringt und neue Projekt-Ideen direkt mit dem Portfolio abstimmt, priorisiert und zur Ausführung bringt.

Grob kann man zwischen Wasserfall (oder treffender Eimer) und Agilen (rollierenden) Portfolio unterscheiden. Beim Ersten werden die Projekte, meistens während einer Budgetierungsphase, priorisiert und in eine Pipeline gefüllt, ähnlich wie man Wasser in einen Eimer füllt. Diese Pipeline wird nach der Budget-Freigabe abgearbeitet. Änderungen an dieser Pipeline sind zwar möglich, bleiben aber eher die Ausnahme.

wasserfall vs agil de

Während sich Wasserfall Portfolios am besten für Lifecycle Projekte eignen, kommen Agile Portfolios im Innovations-Bereich oder in Gebieten mit geringem Planungshorizont zum Einsatz.
Beide Arten des Portfolio Managements können in Koexistenz betrieben werden, solange die Einsatzbereiche richtig abgegrenzt sind. Wichtig ist, dass eine entsprechende Portfolio Governance die Prozesse richtig ausübt.

Don't have an account yet? Register Now!

Sign in to your account